Das fünftägige Seminar mit Bildungsurlaub widmet sich den Potentialen, Chancen und Problemen einer Europäischen Union im Wandel. Es vermittelt Grundlagenwissen, eröffnet Perspektiven über den deutschen „Tellerrand“ hinaus und bietet die Möglichkeit zum Austausch mit dänischen Gesprächspartnern.
Exkursionen, darunter eine Tagesexkursion im deutsch-dänischen Grenzraum, machen Europa ganz konkret vor Ort erlebbar und zeigen, welche Bedeutung die europäische Integration für unseren Alltag hat.
Die Anerkennung der Veranstaltung als Bildungsurlaub ist für die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen genehmigt.
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]]>Europa mal anders erleben: Die Europa-Union Kreisverband Kiel und die Kieler Europaabgeordnete, Delara Burkhardt, laden euch herzlich zu einem besonderen Abend ein, der Kino, Politik und persönlichen Austausch miteinander verbindet. Am Dienstag, den 22.09.2026 erwartet euch im STUDIO Filmtheater Kiel ein spannendes Programm rund um europäische Themen.
Die Europa-Union Kreisverand Kiel und die Europaabgeordnete Delara Burkhardt (S&D) zeigen, wie nah uns Europa im Alltag ist. Zum Auftakt gibt es Einblicke in aktuelle politische Themen sowie in die Rolle von Kultur innerhalb der Europäischen Union – und warum gerade Filme ein wichtiger Teil europäischer Verständigung sind. Im Anschluss heißt es: Vorhang auf für den LUX-Finalisten “Sentimental Value”, der europäisches Kino auf die große Leinwand bringt. Mitbeteiligt an dem Film waren Norwegen, Dänemark, Schweden, Deutschland und Frankreich.
Im Anschluss seid Ihr gefragt: Im offenen Austausch habt Ihr die Gelegenheit, Fragen zu stellen, mitzudiskutieren und politische Akteur*innen persönlich kennenzulernen.
Um Anmeldung wird gebeten unter: moin(at)delara-burkhardt.eu
Das Grundgesetz schützt die Grundrechte. Zugleich enthält es – aus der geschichtlichen Erfahrung der nationalsozialistischen Machtübernahme heraus – rechtliche Instrumente zu seinem eigenen Schutz, die „wehrhafte Demokratie“.
Doch eines kann das Grundgesetz nicht garantieren: dass die Bürgerinnen und Bürger Vertrauen in das politische System haben. Gegenwärtig beobachten wir einen Vertrauensverlust großer Teile der Bevölkerung in die Handlungs- und Funktionsfähigkeit des Staates. Die Gefahr ist real: Zweifel an demokratischen Akteuren, Institutionen und Prozessen können dazu führen, dass Menschen bereit sind, sich für Parteien und Systeme jenseits der liberalen Demokratie zu öffnen. Eine resiliente Demokratie muss vielfältige Antworten auf den Vertrauensverlust finden. Wir müssen in den Maschinenraum des Staates blicken und die Gelingensbedingungen für seine Handlungsfähigkeit stärken. Nötig ist ein kraftvolles Zukunftsnarrativ, das Orientierung bietet. Wir müssen der affektiven Polarisierung entgegentreten. All dies erfordert auch eine Veränderungsbereitschaft demokratischer Akteure.
Vor zehn Jahren entschied sich eine Mehrheit der Briten für den Austritt aus der EU und beendete damit eine lange als selbstverständlich geltende politische Verbindung mit Kontinentaleuropa. Heute rücken beide Seiten wieder näher zusammen, doch das Verhältnis bleibt ambivalent.
Im Rahmen des Seminars „Zwischen Nähe und Distanz – Das Vereinigte Königreich und Europa“ wird die Geschichte der europäisch-britischen Beziehungen beleuchtet und der Frage nachgegangen, wie das Verhältnis nach dem Brexit und angesichts globaler geopolitischer Verschiebungen neu definiert werden kann.
Zum Seminarprogramm und zu weiteren Informationen gelangen Sie hier
Vortrag I: Auf dem Weg zum Nationalsozialismus? Schleswig-Holstein in der Weimarer Republik
Am ersten Abend der 4-teiligen Veranstaltungsreihe spricht Prof. Dr. Oliver Auge (Historisches Seminar, CAU Kiel) darüber, dass die Zeit der Weimarer Republik von 1918/19 bis 1933 in vielfacher Hinsicht eine Krisenzeit war: Grenzabstimmung, Kapp-Putsch, Hyperinflation, Weltwirtschaftskrise, Landvolkbewegung, überhaupt eine starke politische Radikalisierung sind Stichworte der Krisensymptomatik, die den steilen Aufstieg der NSDAP auch hierzulande stark begünstigt hat. Der bebilderte Vortrag wird einen Überblick über die Geschichte Schleswig-Holsteins zur Weimarer Zeit geben einen Überblick darüber, welche Gegebenheiten zur Machtergreifung der Nationalsozialisten Anfang 1933 geführt haben.
Anschließend gibt es Gelegenheit zur Diskussion.
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Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter: info@foerde-vhs.de
Das Akademiezentrum Sankelmark stellt im Rahmen des Seminars baltische Städte und Flüsse aus verschiedenen Perspektiven vor und beleuchtet die unterschiedlichen Erinnerungsschichten ihrer Bewohner. Dabei stehen insbesondere die Fragen im Mittelpunkt: Wie haben sich die Städte und ihr Umland entwickelt? Und wie wird heute mit ihrem historischen Erbe umgegangen?
Hier finden Sie das Programm und weitere Informationen zum Seminar
]]>Die sicherheitspolitische Lage in Europa hat sich seit dem russischen Angriff auf die Ukraine grundlegend verändert. Die Ostsee ist zu einer Region von herausragender strategischer Bedeutung geworden. Für Schleswig-Holstein ist das die gelebte Realität. Vom Schleswig-Holsteinischen Landtag fällt der Blick auf die Kieler Förde – ein passender Ort, um am 29. Oktober 2026 über die sicherheitspolitischen Herausforderungen Europas zu sprechen.
Dr. Stefanie Babst, ehemalige Leiterin des Bereichs Strategische Vorausschau bei der NATO, wird die sicherheitspolitische Lage analysieren und die Bedeutung der Ostsee für die europäische Sicherheitsarchitektur einordnen. Im Anschluss an den Vortrag diskutiert Frau Fr. Babst zusammen mit dem früheren Flottenadmiral, Stefan Pauly, und dem Publikum. Moderiert wird das Event vom Journalisten Hermann Bernd.
Begrüßung
Dr. Christian Meyer-Heidemann, Landesbeauftragter für politische Bildung
Grußwort
Stefan Studt, Landesvorsitzender der Europa-Union Schleswig-Holstein
Vortrag
Dr. Stefanie Babst, ehemalige Leiterin des Bereichs Strategische Vorausschau bei der NATO
Diskussion
Dr. Stefanie Babst
Stefan Pauly, Flottenadmiral a.D.
Moderation
Hermann Bernd, Journalist
Zur Anmeldung bis 28.10.2026 geht´s hier: LINK. Ohne Anmeldung kann kein Zutritt zur Veranstaltung garantiert werden. Für den Zutritt zum Landtag ist ein gültiger Personalausweis notwendig.
Wie können sozialer Zusammenhalt, demokratische Teilhabe und Minderheitenrechte in Europa gestärkt werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Schleswig-Holstein – Westbalkan Dialogs zu sozialer Kohäsion und Minderheitenschutz am 2. und 3. November 2026 in der Akademie Sankelmark.
Im Rahmen der Konferenz kommen Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft, Think Tanks und Zivilgesellschaft aus Schleswig-Holstein, Brandenburg, Sachsen sowie den Westbalkanstaaten Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien zusammen. Im Fokus stehen Themen wie inklusive Regierungsführung, die Teilhabe nationaler Minderheiten, Digitalisierung und die Bedeutung von Minderheitenrechten im EU-Beitrittsprozess.
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Interessierte aus der Zivilgesellschaft in Schleswig-Holstein und Süddänemark können kostenfrei teilnehmen. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung bis zum 9. September 2026 über das Registrierungsformular gebeten.
Demokratie unter Druck? Historische Erfahrungen und aktuelle Herausforderungen
Der Förderverein der vhs und die Förde vhs Kiel laden zu einer vierteiligen Veranstaltungsreihe ein
Vortrag 2: Elitenkontinuitäten nach 1945 in Schleswig-Holstein
Am zweiten Abend der vierteiligen Reihe spricht Dr. Sebastian Lotto-Kusche in seinem Vortrag darüber, dass in Schleswig-Holstein, das bereits im Frühjahr 1932 eine politische Hochburg der Nazi-Ideologie gewesen war, nach 1945 die überwiegende Mehrheit NS-belasteter Beamter und Angestellter im öffentlichen Dienst und vielen Institutionen wieder eine Anstellung fand oder an den alten Arbeitsplatz zurückkehrte. Der Vortrag erläutert, wie schnell diese häufig wieder Karriere machten und Einfluss auf den politischen Neuanfang nahmen.
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Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter: info@foerde-vhs.de
Demokratie unter Druck? Historische Erfahrungen und aktuelle Herausforderungen
Der Förderverein der vhs und die Förde vhs Kiel laden zu einer vierteiligen Veranstaltungsreihe ein
Vortrag 3
Krise und Populismus: 1933 bis 2033
Am dritten Abend der vierteiligen Reihe widmet sich der Vortrag von Prof. Dr. Dirk Nabers den Themen Populismus, Nationalismus und Demokratiefeindlichkeit in Deutschland und stellt die Frage, ob sich ein neues Jahr 1933 anbahnt. Dabei wird auch ein vergleichender Blick auf anti-demokratische und anti-politische Tendenzen in anderen Staaten gerichtet, vor allem in den USA unter Donald Trump. Der Blick auf 100 Jahre nach 1933 lädt dazu ein, gemeinsam die Frage nach den künftigen Möglichkeiten und Grenzen rechtsextremer Kräfte in Deutschland zu stellen.
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Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter: info@foerde-vhs.de