
Wie können Demokratie, Freiheit und europäische Werte in einer Zeit wachsender internationaler Spannungen dauerhaft gesichert werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Passat-Dialog im Rahmen der Travemünder Woche. Vor rund 220 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutierte auch der Landesvorsitzende der Europa-Union Schleswig-Holstein, Stefan Studt, über die Zukunft Europas.

Studt machte deutlich, dass der Schutz von Demokratie und Freiheit nicht allein Aufgabe der Politik sei. „ Dafür brauchen wir alle Kräfte aus Wirtschaft, Vereinen und Verbänden“, betonte der ehemalige Landesinnenminister. Gerade Organisationen der Zivilgesellschaft wie die Europa-Union leisteten einen wichtigen Beitrag dazu, Menschen für Europa zu begeistern und den demokratischen Zusammenhalt zu stärken. Zugleich warb Studt für ein selbstbewussteres Auftreten der EU. Europa müsse in der Welt mit einer klaren Stimme sprechen, um seine Interessen wirksam vertreten zu können. „Wir dürfen nicht länger Spielball der Mächtigen sein“, so Studt. Hoffnung mache ihm dabei insbesondere das ausgeprägte europäische Bewusstsein vieler junger Menschen: „Die jungen Menschen sind da oft viel weiter als wir Älteren.“ Die Diskussionsrunde griff zahlreiche Facetten europäischer Zusammenarbeit auf. Lorène Lemor, Generalkonsulin der Französischen Republik, und ihre polnische Amtskollegin Aleksandra Krystek-Biernacka hoben die Bedeutung des Weimarer Dreiecks aus Deutschland, Frankreich und Polen hervor. Beide warben für eine enge Zusammenarbeit der europäischen Demokratien und unterstrichen die Verantwortung aller Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt demokratischer Werte.
Ralf Rose – Geschäftsführer der Europa-Union Schleswig-Holstein e. V. und der Europäischen Bewegung Schleswig-Holstein e. V.
Wie können Demokratie, Freiheit und europäische Werte in einer Zeit wachsender internationaler Spannungen dauerhaft gesichert werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Passat-Dialog im Rahmen der Travemünder Woche. Vor rund 220 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutierte auch der Landesvorsitzende der Europa-Union Schleswig-Holstein, Stefan Studt, über die Zukunft Europas.

Studt machte deutlich, dass der Schutz von Demokratie und Freiheit nicht allein Aufgabe der Politik sei. „ Dafür brauchen wir alle Kräfte aus Wirtschaft, Vereinen und Verbänden“, betonte der ehemalige Landesinnenminister. Gerade Organisationen der Zivilgesellschaft wie die Europa-Union leisteten einen wichtigen Beitrag dazu, Menschen für Europa zu begeistern und den demokratischen Zusammenhalt zu stärken. Zugleich warb Studt für ein selbstbewussteres Auftreten der EU. Europa müsse in der Welt mit einer klaren Stimme sprechen, um seine Interessen wirksam vertreten zu können. „Wir dürfen nicht länger Spielball der Mächtigen sein“, so Studt. Hoffnung mache ihm dabei insbesondere das ausgeprägte europäische Bewusstsein vieler junger Menschen: „Die jungen Menschen sind da oft viel weiter als wir Älteren.“ Die Diskussionsrunde griff zahlreiche Facetten europäischer Zusammenarbeit auf. Lorène Lemor, Generalkonsulin der Französischen Republik, und ihre polnische Amtskollegin Aleksandra Krystek-Biernacka hoben die Bedeutung des Weimarer Dreiecks aus Deutschland, Frankreich und Polen hervor. Beide warben für eine enge Zusammenarbeit der europäischen Demokratien und unterstrichen die Verantwortung aller Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt demokratischer Werte.
Aus wenigen Minuten auf TikTok können ganze Stunden werden. Endloses Scrollen, die schnelle Dopaminausschüttung und personalisierte Algorithmen entfalten eine starke Sogwirkung, die das Nutzungsverhalten maßgeblich prägt.
Genau dieses Design gerät zunehmend in die Kritik. Neben TikTok stehen auch mehrere große Online-Plattformen im Verdacht, gegen den Digital Services Act (DSA) verstoßen zu haben. Die europäische Verordnung verpflichtet Plattformen zu klaren Vorgaben, die von der Moderation von Inhalten über den Schutz von Nutzerrechten bis zum Umgang mit illegalen Inhalten im Netz reichen.
„Soziale Medien können sich negativ auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auswirken. Der Digital Services Act macht Plattformen für die Auswirkungen verantwortlich, die sie auf ihre Nutzerinnen und Nutzer haben können“, betonte Exekutiv-Vizepräsidentin Henna Virkkunen und unterstrich den Anspruch der Europäischen Union auf eine konsequente Durchsetzung des geltenden Rechtsrahmens.
Dabei könnten die vorläufigen Ergebnisse der Europäischen Kommission zum süchtig machenden Design von TikTok einen Wendepunkt für den Schutz des digitalen Wohlbefindens der Nutzerinnen und Nutzer im Rahmen des EU-Rechts markieren. Die Kommission hat inzwischen ein Verfahren gegen TikTok eingeleitet und fordert strukturelle Anpassungen. Das Unternehmen hat nun die Möglichkeit, die Untersuchungsakten einzusehen und sein Recht auf Verteidigung wahrzunehmen. Vorerst besteht jedoch die Hoffnung, dass eine konsequente Durchsetzung des DSA das Design der Plattform zum Besseren verändern könnte.
Impulse aus Schleswig-HolsteinParallel dazu bleibt die Verbreitung von Desinformation und extremen Inhalten eine zentrale Herausforderung. Social-Media-Plattformen fungieren als Resonanzräume für verzerrte politische Narrative und radikale Diskurse.
Vor diesem Hintergrund gewinnt ein Ansatz der politischen Bildung an Relevanz: das sogenannte Prebunking. Anders als beim nachträglichen Widerlegen von Falschinformationen setzt es früher an. Ziel ist es, Nutzerinnen und Nutzer für Manipulationsstrategien zu sensibilisieren, bevor sie auf entsprechende Inhalte treffen.
In Schleswig-Holstein werden diese Fragen im Rahmen der Europawochen aufgegriffen. Der Workshop „Immun gegen rechts? Prebunking-Interventionen zu Kommunikationsstrategien der neuen Rechten für den Unterricht“ vermittelt praxisnah, wie Medienkompetenz gestärkt und junge Menschen im Umgang mit digitalen Inhalten unterstützt werden können. Weiterführende Materialien, aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Impulse für den Unterricht bündelt zudem der Newsletter für Lehrkräfte der Europa-Union Schleswig-Holstein.
Zwischen Brüssel und Schleswig-Holstein zeigt sich, dass digitaler Schutz und Aufklärung nur dort gelingen, wo Regulierung und gesellschaftliche Bildung ineinandergreifen.
Unter dem Motto „Deine Zukunft – Deine Meinung“ haben sich insgesamt rund 75 Schülerinnen und Schüler in der letzten Januarwoche in Bad Malente zusammengefunden, um sich intensiv mit der europäischen Sicherheitspolitik auseinanderzusetzen. Mit dabei waren Schülerinnen und Schüler der Bruno-Lorenzen-Gemeinschaftsschule aus Schleswig, des Emil-von-Behring-Gymnasiums Großhansdorf sowie der Friedrich-List Schule aus Lübeck. In der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte recherchierten, diskutierten und hinterfragten die Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren die europäische Politik und lernten dabei auch die Aufgaben der wichtigsten Institutionen kennen.
Angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen lag der Fokus dabei auf verschiedenen Aspekten der europäischen Sicherheitspolitik. Dabei ging es um die Fragen „Braucht die EU eine eigene Armee?“ „Wann erreicht Europa digitale Souveränität?“ „Wie sieht die Zukunft der europäischen Energieversorgung aus?“ und „Wie kann die Migrationspolitik fair geregelt werden?“
Neben der Vermittlung grundlegender Kenntnisse wurden die Teilnehmenden vor allem dazu ermutigt, eigene Standpunkte herauszubilden und zu präsentieren. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler sehr kreativ. Neben klassischen Powerpoint-Präsentationen, wurden Videos gedreht, Talk-Shows oder Nachrichtensendungen inszeniert. Die Arbeiten wurden dabei nicht nur den anderen Mitschülern vorgestellt, sondern auch politischen Gästen von den Grünen, der SPD und der FDP.
Außerhalb der Themenprojekte haben die Schülerinnen und Schüler sich mithilfe eines Planspiels zur europäischen Asylpolitik in die unterschiedlichen Interessen der EU-Staaten hineinversetzt. Innerhalb mehrerer Verhandlungs- und Abstimmungsrunden ist dabei vor allem anschaulich geworden, wie schwierig es werden kann, in verschiedenen Positionen einen gemeinsamen Nenner zu finden. Trotz spannender Diskussionen und konstruktiven Kompromissangeboten musste auch der nachgestellte europäische Rat aus Malente, aufgrund des Einstimmigkeitsprinzips, eine gemeinsame Lösung vertagen. Anhand dieses Planspiels, der Themenprojekte und weiteren Elementen, wie etwa einem Einstiegs-Quiz oder einem Talkshow-Bingo, haben viele junge Menschen aktiv erfahren dürfen, welchen Einfluss die EU auf ihr alltägliches Leben hat, aber auch welche Möglichkeiten sie selbst haben, um aktiv zu werden und Einfluss zu nehmen. Die gefühlte Distanz zur Brüssler-Polit-Bubble wurde so deutlich verringert, alte Vorurteile durch konstruktive Kritik ausgetauscht und dabei nie der Spaß und die Freude an der Sache vergessen. Die Teilnehmenden der Schulen und der Europa-Union sind sich einig; die Europa-Klassenfahrt 2026 in Bad Malente war erneut ein voller Erfolg. Erste Bewerbungen für die Europa-Klassenfahrten 2027 liegen bereits vor.
Sie interessieren sich für die Europa-Klassenfahrten der Europa-Union Schleswig-Holstein und möchten mit Ihren Schülerinnen und Schülern dabei sein? Dann schreiben Sie uns an: info@europa-union-sh.de
Zunehmende geopolitische Spannungen, Klima- und Umweltveränderungen, Cyberrisiken und Pandemien haben in den vergangenen Jahren verdeutlicht, wie entscheidend gesellschaftliche Resilienz und ein starkes Europa sind.
2025 hat die Europäische Kommission die EU-Strategie für eine für eine krisenfeste Union („EU Preparedness Union Strategy“) auf den Weg gebracht, die darauf abzielt, die Resilienz der Europäischen Union zu stärken, sie besser auf unterschiedliche Krisenszenarien vorzubereiten und ihre Fähigkeit zu verbessern, im Ernstfall schneller und koordinierter reagieren zu können.

Resilienz ist dabei mehr als ein politisches Schlagwort. Ihr Fundament baut auf dem Zusammenspiel europäischer Institutionen, nationaler und lokaler Akteure sowie einer aktiven Zivilgesellschaft auf. Vor diesem Hintergrund hat die Kommission auf der europäischen Plattform für Bürgerbeteiligung eine Online-Diskussion gestartet, die EU-Bürgerinnen und Bürger einlädt, ihre Perspektiven und Ideen für eine effiziente Krisenvorsorge und eine bessere Vorbereitung zu teilen. Alle Beiträge fließen in das europäische Bürgerforum zur Krisenvorsorge ein, das im März seine Beratung aufnehmen wird und werden in Form einer Empfehlung an die Europäische Kommission übergeben.
Wie gut ist die eigene Gemeinschaft auf Krisen vorbereitet und welche Maßnahmen könnten dazu beitragen, dass alle besser geschützt sind? In einem Raum, der zum Austausch einlädt und in dem Erfahrungen und Ideen zusammenkommen, entsteht die Möglichkeit, Europas Zukunft gemeinsam zu denken und aktiv mitzugestalten. Diskutieren Sie jetzt mit.
Transformation durch KulturOulu in Finnland und Trenčín in der Slowakei eröffnen das Jahr als Europäische Kulturhauptstädte. Mit einem ganzjährigen Programm aus Kunst, Musik, Theater und partizipativen Projekten wird Kultur in beiden Städten zum Motor für Austausch und Wandel.
Oulu wird oft als „Finnland im Miniaturformat“ beschrieben. Die Region verbindet nordische Natur mit urbaner Dynamik und versteht sich als Schnittpunkt von Tradition, Innovation und Forschung. Das raue arktische Klima und die langen Polarnächte prägen nicht nur den Alltag, sondern auch das kulturelle Selbstverständnis der Region. Dieser Einfluss spiegelt sich unmittelbar im Programm der Kulturhauptstadt 2026 wider. Die nordische Landschaft wird dabei zum aktiven Teil eines kulturellen Diskurses über Nachhaltigkeit und Zukunft.
Unter dem Motto „Cultural Climate Change“ tritt Oulu in einen Dialog mit Europa und der Welt. In einem beispiellosen regionalen Verbund haben sich 39 Kommunen zusammengeschlossen, um eine zentrale Frage kulturell zu verhandeln: Wie können Gesellschaften widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel werden, und welche Rolle spielt kulturelles Bewusstsein in diesem Transformationsprozess?
Die slowakische Stadt Trenčín blickt auf eine über zweitausendjährige Geschichte zurück. Bereits seit der Antike war sie ein bedeutender Handels- und Kulturknotenpunkt, geprägt von den Spuren vergangener Reiche.
Unter dem Motto „Zvedavost“ (Neugier) schlägt Trenčín in seinem Kulturhauptstadtprogramm 2026 Brücken zwischen dem Erbe vergangener Jahrhunderte und den Visionen für die Zukunft, zwischen Fantasie und Realität sowie zwischen Menschen unterschiedlicher Lebenswelten. Die Stadt versteht ihr Kulturhauptstadtjahr als Gelegenheit zur Neuerfindung für eine nachhaltige Stadtentwicklung, die Belebung ungenutzter Räume und eine engere Anbindung an Europa.
Dass Trenčín heute Europäische Kulturhauptstadt ist, trägt auch eine deutliche politische Dimension. Seit dem Amtsantritt des rechtspopulistischen Ministerpräsidenten Robert Fico steht die freie Kulturszene in der Slowakei unter Druck. Der Titel verweist somit nicht nur auf die kulturelle Vielfalt der Stadt, sondern auch auf die Rolle von Kunst und Kultur als Ausdruck gesellschaftlicher Freiheit und des Dialogs.
Die Initiative der Europäischen Kulturhauptstadt wurde 1985 von der griechischen Kulturministerin Melina Mercouri und ihrem französischen Amtskollegen Jacques Lang ins Leben gerufen. Nach Jahrzehnten des Kalten Krieges sollte Kultur das verbindende Element Europas werden, jenseits politischer und wirtschaftlicher Interessen. Athen machte als erste Stadt den Auftakt. Heute zählt das Programm zu den erfolgreichsten kulturellen Initiativen der Europäischen Union.
Die Erfahrungen aus mehr als drei Jahrzehnten zeigen, dass das Programm neben der Präsentation der kulturellen Vielfalt Europas und der Stärkung eines gemeinsamen europäischen Zugehörigkeitsgefühls den Städten auch bedeutende Möglichkeiten für Stadtentwicklung und regionale Wirtschaftsförderung eröffnet. In Verbindung mit gezielten Infrastrukturinvestitionen kann ein Kulturhauptstadtjahr zum Katalysator für tiefgreifende Strukturwandelprozesse und langfristige Stadtentwicklung werden, mit spürbaren Verbesserungen der Lebensbedingungen vor Ort.
Die Europa-Union Schleswig-Holstein begrüßt Cornelia Schmachtenberg (CDU) als neue Ministerin für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein. Vor genau zwei Wochen, am 04. November 2025, hat Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) bekannt gegeben, dass Cornelia Schmachtenberg (CDU) neue Ministerin wird. Vergangene Woche hat die 34-Jährige ihr Amt angetreten.
Die Europa-Union Schleswig-Holstein e.V. wünscht der neuen Ministerin viel Erfolg bei er Umsetzung laufender Projekte sowie bei der künftigen Entwicklung neuer Vorhaben.
Cornelia Schmachtenberg betonte im Vorfeld die Bedeutung „der Verbindung von Heimat und europäischem Blick“ als einen der Leitsätze ihrer künftigen Arbeit. Dieser Ansatz steht im Einklang mit dem Ziel der Europa-Union Schleswig-Holstein, Europa in sämtlichen Bereichen des öffentlichen Lebens sichtbar und erlebbar zu machen. Der Verband setzt auf eine weiterhin enge und produktive Zusammenarbeit mit dem Ministerium und bringt seine Unterstützung bei der Entwicklung zukunftsorientierter Projekte und europäischer Initiativen ein.
Mit ihrer Ernennung tritt Cornelia Schmachtenberg die Nachfolge von Werner Schwarz (CDU) an. Bei diesem bedankten wir uns für die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Vergangenheit und insbesondere für seinen Einsatz zur Förderung der europäischen Ausrichtung des Landes.
Die Europa-Union Schleswig-Holstein erhofft sich von dem Führungswechsel im Ministerium eine Fortsetzung der bisher bewährten Zusammenarbeit im Bereich der europäischen Politik. Zudem erwartet sie, dass neue Impulse für die europäische Vernetzung und den Dialog in Schleswig-Holstein gesetzt werden. Dabei bleibt es weiterhin das Ziel, die Verbindung des Landes zu Europa zu stärken und die Bürgerinnen und Bürger in engeren Kontakt mit Europa zu bringen.
Wenn es draußen kalt wird, lädt der Duft frisch gebackener Plätzchen zu einer genussvollen Reise durch Europa ein. Von italienischen Ricciarelli über polnische Rożki serowe bis hin zu kroatischen Lebkuchenherzen, den traditionellen Licitars – hinter jeder Köstlichkeit steckt eine eigene Tradition.
Schülerinnen und Schüler der Hebbelschule Kiel haben diese europäischen Plätzchenklassiker in der Cocina Kiel CoWorking Kitchen nachgebacken. Die Rezepte der süßen Reise durch Europa sind hier festgehalten: Pläzchenfreunde.
Viel Spaß beim nachbacken!

Das Europe Direct Büro im Faluner Weg 28 in der Landeshauptstadt bleibt auch in Zukunft der zentrale Anlaufpunkt für alle Fragen rund um Europa. Die Europäische Kommission hat dem ED Kiel im November 2025 mitgeteilt, dass es auch in den kommenden fünf Jahren Teil der deutschen Europe Direct-Familie bleiben wird. Das Team des ED Kiel freut sich sehr über dieses Vertrauen und auf die weitere Zusammenarbeit in diesem europaweiten Netzwerk für Bürgerinnen und Bürger.
Bereits seit vielen Jahren ist die Europa-Union Schleswig-Holstein e.V. Trägerorganisation des Europe Direct Büros in Kiel und wird dies – insbesondere aufgrund ihrer Erfahrung in der politischen Bildungsarbeit – auch weiterhin bleiben. Das Büro unterstützt nicht nur die Schulaktionen des Verbandes, sondern dient auch als Ort des Austauschs und als Informationsstelle für die Bürgerinnen und Bürger in Kiel und Umgebung. Darüber hinaus organisiert das Team regelmäßig Veranstaltungen, Workshops und Aktionstage zu Themen rund um Europa. Europe Direct bietet zudem Informationsmaterial für Interessierte sowie Unterrichtsmaterialien für Lehrkräfte.
Zu den insgesamt rund 50 Europe Direct Büros in Deutschland gehören nun auch Chemnitz, Frankfurt am Main, Gießen, Vilstal sowie ein zweites Büro in Erfurt.
Interesse geweckt?
Weitere Informationen erhalten Sie bei Europe Direct Kiel, Faluner Weg 28, 24109 Kiel. Sie erreichen das Team telefonisch unter +49 (0)431 – 9 3333 oder per E-Mail.
Eine Übersicht aller Europe Direct-Zentren in Deutschland finden Sie hier.

Mit einem einstimmigen Votum ist Stefan Studt am 13. September 2025 in Rendsburg zum neuen Landesvorsitzenden der Europa-Union Schleswig-Holstein gewählt worden. Der frühere Chef der Staatskanzlei und Innenminister Schleswig-Holsteins folgt damit auf Uwe Döring, der den Verband 15 Jahre lang mit großem Engagement geführt hatte. Nur einen Monat später, beim 68. Bundeskongress der Europa-Union Deutschland am 11. und 12. Oktober 2025 in Chemnitz, wurde Studt zusätzlich in das Präsidium des Bundesvorstandes gewählt – ein Zeichen für das wachsende Gewicht des nördlichsten Landesverbands im bundesweiten europäischen Netzwerk.
Die Landesversammlung in Rendsburg stand ganz im Zeichen des Aufbruchs. In seiner Antrittsrede betonte Stefan Studt die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Dänemark und die Rolle Schleswig-Holsteins als europäische Brückenregion. Auch ein entsprechender Antrag wurde beschlossen: Das Land soll prüfen, ob sich Schleswig-Holstein – gemeinsam mit dänischen Partnerregionen – um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2032“ bewerben kann. Damit will der Verband ein kulturelles Signal für ein grenzenloses Europa im Norden setzen.
Nur wenige Wochen nach seiner Wahl zum Landesvorsitzenden rückte Stefan Studt auch auf die Bundesebene der Europa-Union auf. Beim Bundeskongress in der aktuellen Kulturhauptstadt Europas, Chemnitz, am 11. und 12. Oktober 2025 wurde er in das Präsidium des neuen Bundesvorstandes gewählt. Die neue Präsidentin, Prof. Dr. Andrea Wechsler (MdEP, Baden-Württemberg), betonte in ihrer Antrittsrede die Bedeutung föderaler Strukturen und bürgerschaftlichen Engagements für die Zukunft Europas – Werte, für die auch Studt in Schleswig-Holstein einsteht.
Mit seiner Wahl auf beiden Ebenen setzt die Europa-Union ein starkes Zeichen für Kontinuität und Erneuerung zugleich. Stefan Studt steht für einen europäischen Pragmatismus, der auf Zusammenarbeit, kulturelle Verständigung und regionale Stärke setzt.
Sein erklärtes Ziel: Schleswig-Holstein als Modellregion für gelebtes Europa zu positionieren – und zugleich Impulse in die bundesweite Europaarbeit einzubringen. Damit verbindet Studt die europäische Idee mit norddeutscher Bodenständigkeit und praktischer Integrationsarbeit: Ein Brückenbauer zwischen Kiel, Kopenhagen und Berlin.
