Lange Nacht der Demokratie
Am 2. Oktober 2026 findet in Schleswig-Holstein die Lange Nacht der Demokratie statt. Am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit laden Volkshochschulen und weitere Akteur*innen der politischen Bildung landesweit zu […]
Am 2. Oktober 2026 findet in Schleswig-Holstein die Lange Nacht der Demokratie statt. Am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit laden Volkshochschulen und weitere Akteur*innen der politischen Bildung landesweit zu […]
Vor zehn Jahren entschied sich eine Mehrheit der Briten für den Austritt aus der EU und beendete damit eine lange als selbstverständlich geltende politische Verbindung mit Kontinentaleuropa. Heute rücken beide […]
Am ersten Abend der 4-teiligen Veranstaltungsreihe spricht Prof. Dr. Oliver Auge (Historisches Seminar, CAU Kiel) darüber, dass die Zeit der Weimarer Republik von 1918/19 bis 1933 in vielfacher Hinsicht eine Krisenzeit war: Grenzabstimmung, Kapp-Putsch, Hyperinflation, Weltwirtschaftskrise, Landvolkbewegung, überhaupt eine starke politische Radikalisierung sind Stichworte der Krisensymptomatik, die den steilen Aufstieg der NSDAP auch hierzulande stark begünstigt hat. Der bebilderte Vortrag wird einen Überblick über die Geschichte Schleswig-Holsteins zur Weimarer Zeit geben einen Überblick darüber, welche Gegebenheiten zur Machtergreifung der Nationalsozialisten Anfang 1933 geführt haben.
Das Akademiezentrum Sankelmark stellt im Rahmen des Seminars baltische Städte und Flüsse aus verschiedenen Perspektiven vor und beleuchtet die unterschiedlichen Erinnerungsschichten ihrer Bewohner. Dabei stehen insbesondere die Fragen im Mittelpunkt: Wie haben sich die Städte und ihr Umland entwickelt? Und wie wird heute mit ihrem historischen Erbe umgegangen?
Die sicherheitspolitische Lage in Europa hat sich seit dem russischen Angriff auf die Ukraine grundlegend verändert. Die Ostsee ist zu einer Region von herausragender strategischer Bedeutung geworden. Für Schleswig-Holstein ist das die gelebte Realität. Vom Schleswig-Holsteinischen Landtag fällt der Blick auf die Kieler Förde - ein passender Ort, um am 29. Oktober 2026 über
Im Rahmen der Konferenz kommen Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft, Think Tanks und Zivilgesellschaft aus Schleswig-Holstein, Brandenburg, Sachsen sowie den Westbalkanstaaten Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien zusammen. Im Fokus stehen Themen wie inklusive Regierungsführung, die Teilhabe nationaler Minderheiten, Digitalisierung und die Bedeutung von Minderheitenrechten im EU-Beitrittsprozess.
Am zweiten Abend der vierteiligen Reihe spricht Dr. Sebastian Lotto-Kusche in seinem Vortrag darüber, dass in Schleswig-Holstein, das bereits im Frühjahr 1932 eine politische Hochburg der Nazi-Ideologie gewesen war, nach 1945 die überwiegende Mehrheit NS-belasteter Beamter und Angestellter im öffentlichen Dienst und vielen Institutionen wieder eine Anstellung fand oder an den alten Arbeitsplatz zurückkehrte. Der Vortrag erläutert, wie schnell diese häufig wieder Karriere machten und Einfluss auf den politischen Neuanfang nahmen.
Am dritten Abend der vierteiligen Reihe widmet sich der Vortrag von Prof. Dr. Dirk Nabers den Themen Populismus, Nationalismus und Demokratiefeindlichkeit in Deutschland und stellt die Frage, ob sich ein neues Jahr 1933 anbahnt. Dabei wird auch ein vergleichender Blick auf anti-demokratische und anti-politische Tendenzen in anderen Staaten gerichtet, vor allem in den USA unter Donald Trump. Der Blick auf 100 Jahre nach 1933 lädt dazu ein, gemeinsam die Frage nach den künftigen Möglichkeiten und Grenzen rechtsextremer Kräfte in Deutschland zu stellen.
In der vierten und letzten Veranstaltung der Reihe diskutiert die Historikerin Dr. habil Sabine Moller auf dem Podium mit der Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Paula Diehl sowie dem Sozial- und Politikpsychologen Prof. Dr. Bernd Simon darüber, inwieweit Populismus, illiberale Bestrebungen und Intoleranz eine Gefahr für das demokratische Gemeinwesen darstellen